Unser Angebot im Fachbereich Wirbelsäule

Die international renommierte Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie (AOSpine Referenz Zentrum) unter der Führung von Prof. Dr. med. Lorin M. Benneker bietet chirurgische und konservative Behandlung auf höchstem Niveau; unsere Spezialisten betreuen das gesamte Spektrum von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden zum Wohl der Patientinnen/Patienten angewandt.

Wir behandeln Wirbelsäulenerkrankungen vom Kleinkind bis zum alten Menschen, von der Deformität bis zur schweren Verletzung, vom Kopf bis zum Becken. Unsere Kernkompetenz ist die chirurgische Behandlung der Wirbelsäule und die damit verbundenen Abklärungen.

Besondere Schwerpunkte liegen in der Versorgung von Verletzungen und Brüchen der Wirbelsäule, Tumoren und Metastasen der Wirbelsäule, Revisionen, Korrekturen bei Instabilitäten und Deformitäten (Skoliosen und Kyphosen) und Infektionen der Wirbelsäule.

Gerne beraten wir Sie ausführlich und persönlich zu Ihren Rückenproblemen in unserer Sprechstunde. Wir erarbeiten mit Ihnen, auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit (Schmerzzentrum, PhysiotherapieNeurochirurgie, Rheumatologie) ein individuelles Behandlungskonzept. Hierbei kommen die modernsten Behandlungsverfahren zum Einsatz.

Schwerpunkte und Spezialisierungen

Verschleissbedingte Erkrankungen

  • Nacken-  und Rückenschmerzen mit oder ohne Abstrahlung in Arm und Beine
  • Degenerative Bandscheibenerkrankung (Osteochondrose)
  • Arthrose der Wirbelgelenke (Facettengelenksarthrose)

Instabilitäten der Wirbelsäule

  • Wirbelgleiten (angeborene und degenerative Spondylolisthese)
  • Instabilitäten in Folge von Unfällen und entzündlichen Erkrankungen (z.B. Rheuma)

Brüche und Verletzungen

  • Verletzungen/Brüche der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins (Sakrum)
  • Osteoporose und osteoporotische Wirbelkörperbrüche (Kyphoplastie, Vertebroplastie)
  • Verletzungen des Beckenrings

Deformitäten 

  • Skoliosen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Kyphosen (Rundrücken, Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew, posttraumatisch)
  • Kyphoskoliosen
  • Fehlstellungen nach Verletzungen (posttraumatische Deformitäten)

Tumore

  • Gut- und bösartige Tumore der Wirbelsäule
  • Metastasen an der Wirbelsäule

Rheumatische und entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule

  • Spondylitis und Spondylodiszitis

Schmerzerkrankungen

  • Akute und chronische Rückenschmerzen

Begutachtungen und Zweitmeinungen

  • Gutachten für Versicherungen, Gerichte und Privatpersonen
  • Zweitmeinungen
  • Revisionschirurgie

Operatives Spektrum und Behandlungsverfahren

Stabilisierende operative Eingriffe an der Wirbelsäule 

  • Stabilisationen mit/ohne Navigation (inklusive intraoperativer Computertomographie und Neuromonitoring wenn notwendig)
  • Deformitätenkorrekturen (Korrekturspondylodesen, Korrekturosteotomien) offen und minimalinvasiv (z.B. Skoliosekorrekturen)
  • Ganzes Spektrum an minimal-invasiven Verfahren (ALIF, XLIF, MIS-TLIF, thorakoskopische Techniken)

Bewegungserhaltende operative Eingriffe an der Wirbelsäule

  • Implantation von Bandscheibenprothesen
  • Dynamische Stabilisationen der Lendenwirbelsäule
  • Kyphoplastien und Vertebroplastien

Interventionelle Eingriffe an der Wirbelsäule

  • Epidurale Infiltrationen der LWS
  • Facettengelenksinfiltrationen der gesamten Wirbelsäule
  • Perineurale/transforaminäre nervennahe Infiltrationen der gesamten Wirbelsäule
  • Biopsien und Radiofrequenzablation von Tumormetastasen

Die häufigsten Krankheitsbilder und deren Behandlung

Degenerative (verschleissbedingte) Fehlstellungen und Instabilitäten der Wirbelsäule

Sorgfältige, interdisziplinäre Abklärung.
Offene und minimalinvasive Stabilisationen der gesamten Wirbelsäule in mikrochirurgischer Technik bei Bedarf mit 3D-gesteuerten intraoperativen Bild- und Navigationsverfahren und Neuromonitoring
Minimalinvasive Versteifung des ISG bei chronischen Iliosakralen Dysfunktionen (nach gescheiterter konservativer Therapie).

Verletzungen der Wirbelsäule

Instabile Frakturen, Luxationen und Bandverletzungen müssen chirurgisch stabilisiert werden; hier folgen wir dem Prinzip die nötige Versteifung so kurz wie möglich/solange wie nötig zu halten um eine maximale Restfunktion zu erreichen. Sofern möglich wird minimalinvasiv operiert und häufig empfehlen wir nach Ausheilung der Verletzung eine Implantatentfernung, um die Beweglichkeit zu verbessern.
Patienten mit Querschnittsymptomen werden unverzüglich behandelt; für die folgende Rehabilitation besteht eine Kooperation mit dem Parapegikerzentrum SPZ in Nottwil. 
Osteoporosefrakturen werden primär konservativ behandelt; bei anhaltenden Schmerzen oder fortschreitender Fehlstellung kommen minimalinvasive Verfahren wie Vertebroplastie, Kyphoplastie oder perkutane Stabilisationen zur Anwendung.

Deformitäten des Kindes und des Erwachsenen

Minimalinvasive und offen operative Deformitätenkorrekturen mit 3D-gesteuerten intraoperativen Bild- und Navigationsverfahren und Neuromonitoring.

Metastasen, Tumoren und Infektionen der gesamten Wirbelsäule und des Beckens

Interdisziplinäre Entscheidungsfindungen auch für hochkomplexe Erkrankungsbilder und deren operative Stabilisationen über vordere und hintere operative Zugänge zur Wirbelsäule und deren vollständige Entfernung, sofern chirurgisch möglich und sinnvoll. Um die häufige postoperativ nötige Bestrahlung zu erleichtern, verwenden wir Carbon-Implantate.